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Es gibt etwas zu feiern

Juni 2026 | Ernährung, Persönliches

Mein Abschluss als Plant Based Pro

Seit ein paar Tagen ist es nun offiziell – ich habe meine Prüfungen zum Plant-Based Pro bestanden! Und ich habe sogar richtig gut abgeschnitten – ich freue mich sehr und bin auch ein bisschen stolz auf mich.

Die Dauer der Online-Ausbildung ist auf 12 Monate ausgelegt. Gegen Ende gab ich nochmals richtig Gas und schloss sie bereits nach 11 Monaten ab.

Es war eine super schöne, intensive, lehrreiche, zeitaufwändige, spannende und anstrengende Zeit. Mein Verständnis für richtig gutes Kochen hat sich enorm gesteigert.

Geduld macht den Unterschied

Eine meiner grössten Erkenntnisse: Geduld. Schon ein paar Minuten längere Einwirk-, Koch- oder Bratzeit kann darüber entscheiden, ob ein Gericht gut oder sehr gut ist. Auch das gezielte Würzen der Speisen ist elementar.

Genuss und Gesundheit

Die Weiterbildung hatte nicht das Ziel, besonders gesund zu kochen, sondern Gerichte nachzukochen, die möglichst vielen Menschen schmecken. Dabei wurde oft grosszügig mit Fett gearbeitet. Mein Körper zeigte mir jedoch schnell, dass ihm diese Mengen nicht guttun. Deshalb passte ich viele Rezepte an meine Bedürfnisse an.

Ich liebe gutes Essen, bin ein grosser Genussmensch und bin überzeugt, dass Genuss und Gesundheit wunderbar zusammenpassen. Für mich bedeutet eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung nicht Verzicht, sondern Vielfalt, Geschmack und Freude am Essen.

Gleichzeitig achte ich im Alltag auf eine ausreichende Eiweisszufuhr, eine ausgewogene Zusammensetzung meiner Mahlzeiten sowie auf eine grosse Portion Gemüse und/oder Früchte. Die Techniken, die ich bei der vefa gelernt habe, unterstützen mich dabei.

Und manchmal darf ein Gericht einfach Freude machen. Auch solche Speisen haben ihren Platz in einer ausgewogenen Ernährung.

Etwas Neues wagen

Einige Gerichte lagen ausserhalb meiner Komfortzone. Umso mehr freute ich mich, als sie mir gelungen sind. Die Ausbildung hat mir einmal mehr gezeigt, dass Entwicklung oft dort stattfindet, wo wir bereit sind, etwas Neues auszuprobieren.

Was ein Gericht spannend macht

Worauf ich nun vermehrt achte, sind unterschiedliche Konsistenzen und Temperaturen in einem Gericht. Statt einfach alle Zutaten zusammen in einen Topf zu geben, arbeite ich häufiger mit einzelnen Komponenten. Das macht ein Gericht deutlich spannender und sorgt für ein abwechslungsreicheres Geschmackserlebnis.

Ein Blick in die Küche

Und so kann das aussehen (weitere Fotos und Anregungen siehe Blogartikel vom August 2025: „Wow, schmeckt das gut!!!):

Die Abschlussprüfung

Die Prüfung war in zwei Teile aufgeteilt: eine theoretische Multiple-Choice-Prüfung und eine praktische Prüfung. Die praktische Prüfung bestand aus der eigenständigen Planung und Zubereitung eines Dreigänge-Menüs. Während der Ausbildung kreierte ich auch schon eigene Gerichte (jeweils nach Abschluss eines Kapitels), doch ein Dreigänge-Menü, bei welchem die drei Gänge aufeinander abgestimmt sein müssen, war nochmals eine grössere Herausforderung.

Das Thema hatte ich sehr schnell – Frühlingserwachen. Für die Entwicklung und das Probekochen der einzelnen Gänge des Dreigänge-Menüs nahm ich mir drei Wochen Zeit. Und hier ist das Ergebnis.

Mein Frühlingsmenü

Was ich mitnehme

Einerseits bin ich traurig, dass die Weiterbildung zu Ende ist. Auf der anderen Seite habe ich nun Zeit für andere Dinge (das nächste Projekt war schon in den Startlöchern).

Ich habe gelernt, dass sich fast jedes neue Rezept beim ersten Mal komplex anfühlt. Mit jeder Wiederholung wird es einfacher, bis man sich irgendwann fragt, weshalb es anfangs überhaupt so schwierig erschien. Kochen und Backen sind wie vieles im Leben: Übung schafft Leichtigkeit.

Das, was ich gelernt habe, kann ich nun wunderbar für mich und meine Familie täglich anwenden. Gerne gebe ich mein Wissen auch an andere Menschen weiter. Sei es in einem Kochkurs oder in einer persönlichen Begleitung.

So esse ich heute

Eine ausgewogene Ernährung ist für mich nährstoffdeckend, abwechslungsreich, farbenfroh, pflanzlich, lecker und mit viel Liebe zubereitet.

Ich freue mich darauf, weiterhin neue Gerichte, Geschmäcker und Kombinationen zu entdecken und Schritt für Schritt besser zu kochen. Die Ausbildung hat mir das nötige Selbstvertrauen gegeben, mich auch an Rezepte zu wagen, an die ich mich früher nicht herangetraut hätte.

Und vielleicht ist genau das das Schönste daran: Wer neugierig bleibt, kommt nie ans Ende seines Weges. Lernen wird zu einem lebenslangen, wundervollen Abenteuer.

P.S: Hier gibt’s Infos zur Ausbildung: https://vefa-fernschule.de/lehrgang/

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