Wie sie dein Leben steuern
In deinem Unterbewusstsein ist alles abgespeichert, was du erlebt hast: alle schönen Momente, ängstliche Situationen, aufregende Highlights – aber auch Momente, in denen du nervös oder traurig warst.
Dein Unterbewusstsein merkt sich alles.
Besonders prägende Situationen werden stärker gewichtet. Wenn das gleiche Gefühl später wieder auftaucht, kann es intensiver werden – und mit der Zeit entsteht daraus ein Glaubenssatz.
Stärkende Überzeugungen
Dieser kann positiv sein, zum Beispiel:
- Ich bin fähig, mein Leben bewusst zu gestalten.
- Ich vertraue mir und meinen Entscheidungen.
- Ich kann lernen, was ich brauche, um meine Ziele zu erreichen.
- Ich entwickle mich ständig weiter.
- Ich darf Grenzen setzen und für mich einstehen.
Solche wohltuenden und stärkenden Glaubenssätze unterstützen dich auf deinem Weg.
Hinderliche Gedankenmuster
Hinderlich können hingegen negative Glaubensätze sein, wie:
- Ich bin nicht gut genug.
- Ich darf keine Fehler machen.
- Ich schaffe das sowieso nicht.
- Ich darf keine Schwäche zeigen.
- Ich muss es allen recht machen.
Gedanken sind nicht immer die Wahrheit
Deine Gedanken fühlen sich für dich vermutlich wie Fakten an. Doch vielleicht sind es Überzeugungen, die du irgendwann gelernt hast – und seitdem nie mehr hinterfragt hast.
Ist das wirklich die Wahrheit? Oder nur eine alte Geschichte, die du dir immer wieder erzählst?
Negative Glaubenssätze erkennen
Wie kommst du deinen negativen Glaubensätzen auf die Schliche?
Achte auf deine Emotionen.
Immer wenn dich etwas übermässig triggert (Ärger, Angst, Scham), steckt oft ein Glaubenssatz dahinter.
Beobachte deine Selbstgespräche.
Wie sprichst du mit dir selbst? Vor allem, wenn etwas nicht so läuft, wie du es dir wünschst?
Hör auf deine «immer/nie» Gedanken.
Wörter wie immer, nie oder typisch ich sind starke Hinweise.
Schau auf wiederkehrende Muster.
Hast du ähnliche Herausforderungen in Beziehungen, im Job oder beim Thema Geld? Egal, was du änderst – früher oder später bist du wieder dort, wo du nicht sein möchtest.
Achte auf Schuld und Druck.
Gedanken mit «ich sollte», «ich muss», sind häufig erlernte Glaubenssätze.
Deine eigenen Glaubenssätze aufdecken
Führe die Sätze für dich weiter:
- Ich kann nicht…
…vor anderen sprechen.
…meine Meinung sagen.
…erfolgreich sein. - Ich darf nicht…
…Nein sagen.
…egoistisch sein.
…mehr wollen als andere. - Ich bin nicht…
…genug.
…interessant.
…diszipliniert genug. - Man hat so und so zu sein…
…immer stark.
…hilfsbereit und angepasst.
…perfekt und fehlerfrei. - Man hat nicht so und so zu sein…
…laut und auffällig.
…zu emotional.
…anders als die anderen.
Der Moment der Ehrlichkeit
Nimm dir einen Moment Zeit und spüre in diese Sätze hinein.
Erkennst du dich in einem oder mehreren wieder? Oder hast du sie für dich ganz anders ergänzt?
Wie geht’s dir dabei?
Vermutlich fühlt es sich nicht besonders angenehm an, genauer hinzuschauen.
Und genau dort liegt die Chance.
Denn erst wenn du einen Glaubenssatz erkennst, kannst du ihn auch verändern.
Veränderung ist möglich
Ich habe für mich kürzlich den Glaubenssatz auflösen können: «Meine Muskeln sind nicht stark.» Es ist ein wunderbares Gefühl, diesen Glaubenssatz losgelassen zu haben und meinen Körper nun anders wahrnehmen – und natürlich Muskeln aufzubauen. 😉
Dein nächster Schritt
Hast du auch einen Glaubenssatz, den du verändern möchtest? Wenn du dir dabei Unterstützung wünschst, melde dich gerne bei mir.
In der Hypnose können wir genau dort ansetzen. Alte, einschränkende Glaubenssätze dürfen sich verändern – hin zu mehr Leichtigkeit, Freude und Vertrauen.

